Die Scheune wurde für eine Familie zum Wohnhaus umgebaut. Dafür musste aus statischen Gründen das Dach entfernt werden. Zur Stabilisierung wurde ein Ringanker ergänzt und ein Dachaufbau nach KfW-Anforderungen mit entsprechenden Dämmstärken neu aufgebaut.
In der bestehenden Außenwand mussten verschiedene Öffnungen zur Belichtung ergänzt werden. Die Öffnungen im Naturstein wurden mit Stahlträgern verstärkt. Im Wohnbereich wurde ein großes Sitzfensterelement integriert. Das ehemalige Scheunentor konnte als Terrassenfenster genutzt und vollflächig verglast erhalten bleiben.
Die bestehende Decke musste ebenfalls statisch ergänzt werden, um den neuen Lasten aus Wänden und Bodenbelägen gerecht zu werden.
Die Aussenwände wurden mit einer Kombination aus Lehmputz und Holzweichfaserdämmung innenseitig gedämmt.
Die Böden wurden ausgegraben und diffusionsoffen aufgebaut, bestehend aus einer Balkenlage, gedämmt mit Perliten, Jansen-Fußbodenheizung und aufgeschraubten Schlossdielen.
Ein Grundofen unterstützt mit einem integrierten Heizregister die Heizung über einen Pufferspeicher.














