Das Pfarrhaus ist ein barocker Krüppelwalmdachbau in Fachwerkbauweise im oberen Geschoss aus dem 17.Jhd. Das Fachwerk zeigt umfangreiche Verzierungen. Die Gefache sind mit handgestrichenen Ziegeln ausgemauert. Das Fachwerk besteht aus Nadelholz, die Stützen der Binderebenen und die Eckstützen bestehen aus Eiche.
In den 1970 er Jahren wurde das Pfarrhaus umfangreich überformt.
Das Fachwerk selbst zeigte starke Schäden. Die geschädigten Bereiche wurden ausgetauscht bzw. durch Aufblattungen, Anlaschungen und Ausspänen etc. repariert, sowie anschließend mit NHL verputzt, wobei die Anschlüsse ans Holz keilförmig ausgeschnitten wurden und hier eine dickere Putzschicht für bessere Stabilität aufgetragen werden konnte.
Die ältesten Fenster im OG aus dem späten 19.Jhd. konnten erhalten und zu Kastenfenster umgearbeitet werden. Die Fenster im EG aus den 70er Jahren wurden durch neue Isolierfenster mit schmalen Profilen in der alten Fensterteilung ersetzt.
Die Fachwerkaußenwand wurde mit einer innenliegenden Dämmung aus Holzweichfaserplatten energetisch aufgewertet. Die oberste Geschossdecke wurde mit offen aufgeblasener Zellulose gedämmt.










